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Pharma Kodex
Präsentation: Umwälzungen im Pharmamarkt 2009 – in Kooperation mit Deutsche Bank (1.59 MB) Das wichtigste Ziel der neuen Bundesregierung muss es sein, endlich stabile Rahmenbedingungen für die pharmazeutische Industrie zu schaffen. Diese Forderung stellte der BPI auf seinem 14. Unternehmertag in Berlin auf. Grundlage war eine Befragung von 100 Unternehmen der pharmazeutischen Industrie zur wirtschaftlichen Lage und zu den größten Risiken für die Branche. „Sowohl für die Krankenkassen, für die Versicherten als auch für die Unternehmen der pharmazeutischen Industrie ist es dringend erforderlich, Planbarkeit zu erzeugen. Wir haben in den letzten Jahren einen ständigen Wechsel der gesetzlichen Bedingungen gehabt. So kann man kein Unternehmen und erst recht kein soziales Sicherungssystem führen“ erklärte Dr. Bernd Wegener, Vorstandsvorsitzender des BPI. Unbedingt erforderlich sei es, die Regulierungen im Arzneimittelmarkt auf ein erträgliches und transparentes Maß zu senken. Mit den unterschiedlichen sich teilweise widersprechenden Instrumenten zur Kostensenkung müsse Schluss sein. Vorrangig müsse es darum gehen, die Rabattverträge in ihrer bestehenden Form abzuschaffen. „Die Rabattverträge haben im Zusammenspiel mit den anderen Instrumenten eine ganze Branche ans Existenzlimit gebracht. Dieses Nebeneinander der unterschiedlichen Instrumente muss, wie im Koalitionsvertrag angekündigt, beendet werden. Wettbewerb ist richtig, doch er muss nach fairen, transparenten Regeln ablaufen und auch standortgebunden Unternehmen eine echte Chance gibt. Wir benötigen zudem klare Anreize zur Forschung. Hier kann die steuerliche Förderung für Forschung und Entwicklung, wie sie im Koalitionsvertrag beschrieben ist, ein richtiger Weg sein“ so Wegener. Zusammengefasst sind die wichtigsten Forderungen des BPI: 1. Deregulierung und das Durchforsten des Instrumentendschungels 2. stabile Rahmenbedingungen 3. echter Wettbewerb mit gleich langen Spießen 4. eine echte Chance für standortgebundene Unternehmen 5. Entbürokratisierung 6. steuerliche Förderung von F&E. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt mit seiner über 50jährigen Erfahrung auf dem Gebiet der Arzneimittelforschung, -entwicklung, -zulassung, -herstellung und -vermarktung das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 260 Unternehmen mit rund 73.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen. Dazu gehören klassische Pharma-Unternehmen, Pharma-Dienstleister, Unternehmen aus dem Bereich der Biotechnologie, der pflanzlichen Arzneimittel und der Homöopathie / Anthroposophie. Die wichtigsten Ergebnisse der Befragung finden Sie unter www.bpi.de. Ihr Ansprechpartner: Joachim Odenbach, Tel. 030/27909-131, jodenbach@bpi.de
BPI-Pressemitteilung vom 12.11.2009