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Pressemitteilung vom 02.02.2017 Nachricht vom 02.02.2017


Nach vorne beugen und Kopf schütteln: Nasensprays und –tropfen richtig anwenden

Bei einer verstopften Nase verschaffen Nasensprays und Nasentropfen schnell Erleichterung. „Wichtig aber ist – wie bei jedem Medikament – der korrekte Gebrauch“, so Britta Ginnow vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Die Arzneimittelexpertin verrät fünf Tipps, wie Sie Nasensprays und Nasentropfen wirksam und sicher anwenden.

Tipp 1: Ein Schnupfen, mehrere Kranke, jedem sein eigenes Spray. So lautet die Faustregel. „Wenn Sie sich ein Fläschchen mit einem Familienmitglied teilen, steigt das Risiko einer erneuten Infektion“, warnt Britta Ginnow. „Am besten markieren Sie jedes Spray mit einem wasserfesten Marker.“

Tipp 2: Atmen Sie während des Sprühens oder Tropfens tief ein und anschließend durch den Mund wieder aus. So bleibt die Flüssigkeit auch beim Ausatmen in der Nase.

Tipp 3: „Die beste Wirkung erzielen Sprays und Tropfen wenn sie sich in der gesamten Nasenhöhle verteilen“, weiß Britta Ginnow. „Der Sprühnebel von Nasensprays legt sich automatisch gleichmäßig auf die Nasenschleimhäute. Damit sich Tropfen auch optimal verteilen, müssen Sie den Kopf während der Anwendung in den Nacken legen. Dadurch fließt die Flüssigkeit in die Nasenhöhle. Beugen Sie sich anschließend nach vorne und schütteln Sie leicht den Kopf, so gelangt der Wirkstoff auf die gesamte Nasenschleimhaut.

Tipp 4: Halten Sie Quetschflaschen und Saughütchen so lange zusammengedrückt, bis sie vollständig aus der Nase entfernt sind. So wird kein Nasensekret aufgesaugt und der Wirkstoff bleibt frei von Verunreinigungen.

Tipp 5: Säubern Sie die Sprühöffnung nach der Anwendung mit einem sauberen Tuch, dann bleiben keine Krankheitskeime in dem Fläschchen zurück. „Und verwenden Sie Nasensprays und –tropfen, wie alle anderen Medikamente auch, nur bis zum Verfallsdatum. Ist das Datum überschritten, ist der Wirkstoff beeinträchtigt.“

Grundsätzlich gilt: richten Sie sich immer nach den Anweisungen in der Packungsbeilage und nach denen des Arztes oder Apothekers.

HINWEIS: Die hier genannten allgemeinen Ratschläge bieten keine Grundlage zur medizinischen Selbstdiagnose oder -behandlung. Sie können keinen Arztbesuch ersetzen.

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Rund 240 Unternehmen mit ca. 70.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen.

Ihr Ansprechpartner: Andreas Aumann, Tel. 030/27909-123, aaumann@bpi.de

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