31.05.2018 | Gute Nachricht Epilepsie: Neue Forschung, neue Hoffnung

Die Ursache für epileptische Anfälle: gestörte Nervenzel-len im Gehirn. Quelle: Shutterstock/sfam_photo

Es gibt über 200 verschiedene Arten von Kopfschmerzen. Migräne gehört zu den häufigsten Formen. Zwischen 10 und 15 Prozent der Bevölkerung leiden unter der Volkskrankheit. Viele Symptome der chronisch wiederkehrenden Attacken können mit Medikamenten gut behandelt werden. Nun gibt es erste Erfolge, auch die besonders schweren Migräne-Formen mit monoklonalen Antikörpern zu stoppen– und zwar noch bevor sie entstehen.

Heute können bis zu 70 Prozent der Epileptiker anfallsfrei leben. Mit der Erforschung von neuen und der Weiterentwicklung von bewährten Wirkstoffen verbindet die Forschung in der pharmazeutischen Industrie die Hoffnung, dass auch das Drittel der Betroffenen anfallsfrei leben kann, bei denen das mit den bisher verfügbaren Medikamenten noch nicht gelungen ist. So wurde vor kurzem in einer Phase-III-Studie die positive Wirkung von, in medizinischem Hanf enthaltenen, Cannabidiol aufgezeigt. Bei Patienten die am Lennox-Gastaut-Syndrom leiden, einer schweren Form der Epilepsie, unter der etwa fünf Prozent aller betroffenen Kinder leiden, konnte die Anfallsfrequenz gesenkt werden – was mit bisher zugelassenen Wirkstoffen oftmals nicht gelang. Eine gute Nachricht!

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Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt das breite Spektrum der Pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Rund 250 Unternehmen haben sich im BPI zusammengeschlossen.

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