Folgen für die Pharmaindustrie

Der BPI begrüßt es, dass es noch zu einem Freihandels- und Kooperationsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich gekommen ist. Die Einigung legt einen wichtigen Grundstein für eine weitere enge Zusammenarbeit. Das nun gefundene Abkommen fordert jedoch einen weiter andauernden Dialog. Zunächst muss nun das Europäische Parlament zu einer positiven Bewertung des Abkommens kommen und es ratifizieren.

Mit Blick auf den Arzneimittelbereich und die Versorgung der Patienten auf dem Kontinent und im Vereinigten Königreich, ist es erfreulich, dass der Annex des Vertrages die gegenseitige Anerkennung von „Good Manufacturing Practice“ Zertifikaten regelt. Eine enge regulatorische Zusammenarbeit ist zudem geplant und erwünscht.

Die Vorarbeiten und die Flexibilität der zuständigen Arzneimittelbehörden stimmen positiv. Durch die getroffenen Regelungen zum Erhalt von Zulassungen aus EU-Verfahren und der Anerkennung von Entscheidungen von EU-Behörden auf britischer Seite wird zumindest in naher Zukunft die Arzneimittelversorgung gesichert.