12.10.2022 09:00 - 17:30 Uhr
GKV-Finanzstabilisierungsgesetz: Weiterentwicklung des AMNOG oder reine Kostendämpfungspolitik?

Die finanzielle Lage der Gesetzlichen Krankenversicherung verschlechtert sich zusehends. Mit dem „Gesetz zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung“ (GKV-Finanzstabilisierungsgesetz – GKV-FinStG) sollen insbesondere über Regulierungen im Arzneimittelbereich Einsparungen erzielt werden.

Bei einem prognostizierten Defizit von über 16 Milliarden Euro für das nächste Jahr würde ohne gesetzgeberische Maßnahmen der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz von derzeit 1,3 Prozent um rund einen Prozentpunkt steigen und anschließend aufgrund der Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben jedes Jahr um weitere 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte zunehmen. Deshalb möchte der Bundesgesundheitsminister ein Gesetz zur Stabilisierung der Gesetzlichen Krankenversicherungen auf den Weg bringen.

Doch wie nachhaltig können die neuen Instrumente den Kostenanstieg bei Arzneimitteln bremsen? Wie wirkt sich die AMNOG-Reform auf die Innovationsstärke der pharmazeutischen Unternehmen aus? Ist der Erstattungsbetrag ab dem siebten Monat schon ein Schritt zur „Vierten Hürde“? Am 12. Oktober 2022 von 9:00 Uhr bis ca. 17:30 Uhr findet dazu ein Expertenforum statt (in Berlin und online).

Zielgruppe dieser Veranstaltung sind alle Interessierten und Entscheidungsträger z. B. aus der pharmazeutischen Industrie, in Krankenversicherungen und Krankenkassen, alle interessierten Dienstleister, Ärzte, Apotheker sowie auch Patientenvertreter und Vertreter aus entsprechenden Organisationen und Verbänden.

Referenten

Andreas Storm, Vorsitzender des Vorstands der DAK, Hamburg
GKV – Finanzierung Quo Vadis?
GKV FinStG- vor dem Hintergrund der IGES Studie zur Abschätzung

Prof. Josef Hecken, Unparteiischer Vorsitzender Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA), Berlin
Neue Aufgaben und Herausforderungen für den G-BA durch das GKV-FinStG

Dr. Kai Joachimsen, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI), Berlin
Das AMNOG nach dem GKV-FinStG aus Sicht der pharmazeutischen Industrie – vom evidenzbasierten Interessensausgleich zum „Sparen nach Zahlen“ 

Thomas Müller, Bundesministerium für Gesundheit (BMG),
Leiter der Abteilung 1 - Arzneimittel, Medizinprodukte und Biotechnologie, Berlin
GKV FinStG: Die geplanten Regelungen bei Arzneimitteln

Prof. Dr. med. Joerg Ruof, CEO von r-connect.org, European Institute of Health Outcomes, Basel
Der AMNOG-Teil des GKV-FinStG- Echte Reform oder ökonomischer Notnagel?

Die Referenten sind überwiegend den ganzen Tag anwesend und stehen Ihnen für Ihre Fragen gerne zur Verfügung!

Selbstverständlich werden die Themenschwerpunkte ständig an den neuesten Sachstand angepasst, so dass etwaige Programmänderungen vorbehalten bleiben. 

Teilnahme Präsenz:
Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung finden Sie hier.

Teilnahme Online (Via Livestream):
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Das detaillierte Programm finden Sie hier.

Veranstalter:

RS Medical Consult GmbH · Unternehmensberatung

Johann-Hammer-Str. 22 · 97980 Bad Mergentheim

Telefon 07931-52612 · Fax 07931-561226

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