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Pressemitteilung vom 12.06.2018 Nachricht vom 12.06.2018


BPI-Hauptversammlung 2018: Erste Impulse für den Pharmadialog

Auf der heutigen Hauptversammlung des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) in Berlin forderte Dr. Martin Zentgraf, Vorsitzender des BPI, die Politik zu einer Kehrtwende auf „weg von einer primär kostengetriebenen, hin zu einer auf den Patienten zentrierten Versorgung“. Sabine Weiss, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit (BMG), ging in ihrem Grußwort auf den Pharmadialog ein: „Wir wollen, dass die Menschen bei uns weiterhin bestmöglich mit neuen und innovativen Arzneien versorgt werden können. Für beides brauchen wir Rahmenbedingungen, die das Innovationspotential in unserem Land zuverlässig fördern und gleichzeitig die Gesundheitskosten im Blick behalten. Daher werden wir den Pharmadialog mit allen Beteiligten fortsetzen.“

Zentgraf lobte die konstruktive Zusammenarbeit in den Kompetenzteams zum Pharmadialog, die die Gespräche und den Austausch zwischen Politik und Industrie über die Legislaturperiode kontinuierlich weitergeführt haben. „Themen wie die Antibiotikaforschung und -entwicklung oder die Globalisierung der Gesundheitsversorgung enden nicht mit einer neuen Hausleitung. Wir müssen stetig an diesen Themen arbeiten“, so der Vorstandsvorsitzende.

Er forderte die Politik zudem dazu auf, im Pharmadialog an einer gemeinsame Strategie zu feilen, damit Deutschland auch künftig ein Land mit außergewöhnlich guter und für die Menschen sicheren Arzneimittelversorgung bleibt und die Potenziale der Gesundheitswirtschaft über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg genutzt werden. Zentgraf: „Europa hat erkannt, wie wichtig die Standortpolitik für die Gesundheitsversorgung ist. Der so genannte SPC-manufacturing waiver ist hier ein richtiger Schritt, die Produktionsstandorte zu stärken. Voraussetzung dafür ist, dass durch Änderungen der Schutz von Innovationen mit neuen und bewährten Wirkstoffen durch Patente und Schutzzertifikate nicht ausgehöhlt wird.“

Die Parlamentarische Staatssekretärin Sabine Weiss sieht Deutschland als einer der wichtigsten Forschungs- und Produktionsstandorte für Arzneimittel weltweit: „Wir wollen, dass die deutschen Arzneimittelhersteller auch künftig im globalen Standortwettbewerb mithalten können und die Menschen bei uns weiterhin bestmöglich mit neuen und innovativen Arzneien versorgt werden können.“ Dafür brauche es Rahmenbedingungen, die das Innovationspotential zuverlässig fördern und gleichzeitig die Gesundheitskosten im Blick behalten. Der Pharmadialog werde daher mit allen Beteiligten fortgesetzt.

Wenngleich die weitere Themenwahl für den Pharmadialog noch nicht final konsolidiert ist, waren sich Politik und Industrie einig, dass die pharmazeutische Industrie eine Schlüsselindustrie für den medizinischen Fortschritt und der Pharmadialog die richtige Plattform ist, um die Gesundheitsversorgung der Menschen in Deutschland zu sichern und zu verbessern.

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 260 Unternehmen haben sich im BPI zusammengeschlossen.

Kontakt: Julia Richter (Pressesprecherin), Tel. 030/27909-131, jrichter@bpi.de

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