19.03.2020 | Pressemeldung Coronakrise: Mittelständische Pharmaindustrie ist systemrelevant

Die Maßnahmen der Bundesregierung gegen die Ausbreitung des Coronavirus sehen zwingend vor, das soziale und öffentliche Leben in nie gekannter Weise einzuschränken. Das betrifft auch die mittelständischen Wirtschaftsunternehmen und ihre Beschäftigten. Dr. Martin Zentgraf, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) sagt dazu:

„Die Bundesregierung handelt angesichts dieser ernsten Lage richtig und angemessen. Ziel muss es sein, das Gesundheitssystem vor einer drastischen Überlastung zu bewahren. Zugleich muss die Versorgung nicht nur von Corona-Patienten sondern auch von anderen Akutfällen, die Therapie von Chronikern und nicht zuletzt auch die Selbstmedikation gewährleistet werden oder erhalten bleiben. Dafür sind die mittelständischen Pharmaunternehmen essentiell wichtig. Die systemrelevante Arbeit der Firmen muss deshalb unbedingt aufrechterhalten und unterstützt werden. Sonst könnten die durch Unterversorgung Geschädigten die Opfer des Coronavirus um ein Vielfaches übertreffen.

Deshalb fordere ich die Regierung auf, in der jetzigen Situation generell alle Pharmahersteller von möglichen verschärften Einschränkungen wie etwa harten Ausgangssperren auszunehmen. Wir wollen und müssen in dieser Ausnahmesituation Verantwortung für die Gesamtversorgung übernehmen und unsere Produktion aufrechterhalten.“
 

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Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) vertritt das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 270 Unternehmen haben sich im BPI zusammengeschlossen.

Kontakt: Andreas Aumann (Pressesprecher), Tel. 030 27909-123, aaumann(at)bpi(dot)de