Abschaffung der Rabattverträge für Generika wäre richtiges Zeichen
Die Überlegungen der Union sehen vor, im Gegenzug zur Abschaffung der Rabattverträge einen höheren Pauschalrabatt einzuführen. Doch durch die Preisspirale der letzten Jahre sind die Preise auf so niedrigem Niveau, dass eine weitere Rabattierung nicht mehr möglich ist. „Wichtig ist, dass es für die Patienten wieder möglich wird, ihre gewohnten Medikamente zu bekommen. Das steigert die Therapietreue ungemein. Für die Generikaindustrie kann die Abschaffung der Rabattverträge wieder eine gewisse Planungssicherheit bringen. In den vergangenen Jahren mussten Rabatte von teilweise 70 Prozent gewährt werden, um überhaupt noch am Markt zu bleiben. Das führte zu einem Verdrängungswettbewerb zugunsten ostasiatischer Produzenten, denn unter deutschen Rahmenbedingungen und bei unserer Qualität waren diese Dumpingpreise die gefordert wurden, nicht mehr machbar.“, so Fahrenkamp. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 260 Unternehmen mit rund 73.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen. Ansprechpartner: Joachim Odenbach, Tel. 030/27909-131, jodenbach@bpi.de