BMBF fördert innovative Kooperationen im Gesundheitswesen – zwei Regionen ausgezeichnet - Fahrenkamp: „Zukunftsweisende Ansätze durch Kombination von Produkt- und Prozessinnovation sowie Kooperationen im Gesundheitswesen“
Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels stehen neben medizinischer Exzellenz Prozessinnovationen und die Kooperation der Akteure im Fokus des Wettbewerbs „Gesundheitsregionen der Zukunft“. Dabei haben sich die Gesundheitsregionen „REGiNA“ (Neckar-Alb-Stuttgart) und „Nordbrandenburg – FONTANE“ durchgesetzt. Beide Regionen werden bei der Umsetzung ihrer Konzepte mit bis zu 15 Millionen EUR aus BMBF-Mitteln gefördert, dazu kommt derselbe Betrag von Partnern aus den Regionen. Ziel der Gesundheitsregion Neckar-Alb ist es, neue regenerationsmedizinische Behandlungsmethoden zu erforschen und in die klinische Routine zu integrieren. Kernelement des prämierten Konzeptes ist der Aufbau eines Anwenderzentrums, mit dessen Hilfe innovative Produkte und Prozesse testweise in die Gesundheitsversorgung eingeführt werden. Ziel der Gesundheitsregion Nordbrandenburg ist die Unterstützung von Hausärzten durch den Einsatz von Telemedizin. Dabei steht die Verbesserung der Betreuungsqualität für Herz-Kreislauf-Erkrankte, insbesondere in strukturschwachen ländlichen Gebieten, im Mittelpunkt. „Das BMBF fördert damit auch die Kooperation zwischen Ärzten, Patienten, Kostenträgern, Forschung, Industrie und Verwaltung: genau diesen Ansatz unterstützt der BPI mit seiner Initiative „Leben im Alter – gemeinsam Zukunft gestalten“ (www.konferenz-der-moeglichkeiten.de). Kooperationen weisen in die Zukunft, wir wünschen den Siegerregionen bei der Umsetzung viel Erfolg“, unterstreicht Fahrenkamp. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt mit seiner fast 60jährigen Erfahrung auf dem Gebiet der Arzneimittelforschung, -entwicklung, -zulassung, -herstellung und -vermarktung das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 260 Unternehmen mit rund 72.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen. Dazu gehören klassische Pharma-Unternehmen, Unternehmen aus dem Bereich der Biotechnologie, der pflanzlichen Arzneimittel, der Homöopathie / Anthroposophie und Pharma-Dienstleister. Ihre Ansprechpartnerin: Luisa Lorenz, Tel. 030/27909-135, presse@bpi.de