BPI fordert von neuer Koalition stabile Rahmenbedingungen
Die Koalition sei aufgefordert, schon in den Grundsätzen der Politik für die nächsten vier Jahre die Förderung von Forschung und Entwicklung zu verankern. Die steuerliche Absetzbarkeit sei in den Parteiprogrammen verankert gewesen und müsse nun auch Niederschlag im Koalitionsvertrag finden. Zudem sollte festgelegt werden, dass der Arzneimittelmarkt von überflüssigen und sich widersprechenden Regulierungsinstrumenten befreit und einem nachhaltigen, transparenten und fairen Wettbewerb zugeführt werde „Dazu brauchen wir aber faire Rahmenbedingungen und gleich lange Spieße auf Anbieter- und Nachfrageseite. Die Rabattverträge machen sehr deutlich, dass von einem Wettbewerb mit gleichen Voraussetzungen nicht gesprochen werden kann. Unternehmen werden in einen ruinösen Preiswettbewerb getrieben, den sie auf Dauer nicht bestehen können. Zudem verschlechtert sich die Versorgung der Menschen. Hier muss die Koaltion ansetzen“ so Wegener weiter. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt mit seiner über 50jährigen Erfahrung auf dem Gebiet der Arzneimittelforschung, -entwicklung, -zulassung, -herstellung und -vermarktung das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 260 Unternehmen mit rund 73.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen. Dazu gehören klassische Pharma-Unternehmen, Pharma-Dienstleister, Unternehmen aus dem Bereich der Biotechnologie, der pflanzlichen Arzneimittel und der Homöopathie/Anthroposophie. Ihr Ansprechpartner: Joachim Odenbach, Tel. 030/27909-131, jodenbach@bpi.de