BPI: Nachhaltige Steuersenkungen statt Strohfeuer
Vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem BPI und zahlreichen weiteren Verbänden wird schon seit langem gefordert, in Deutschland eine steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung, besonders auch für Innovationen aus dem Mittelstand, einzuführen. „Die aktuelle Diskussion um Konsumprogramme unterschiedlicher Couleur führt nicht zum Ziel. Wir brauchen nachhaltige Maßnahmen“, so Wegener. Ein weiteres Beispiel hierfür sei die Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel, betonte der BPI-Vorsitzende. Dadurch würde der Wachstumsmarkt Nummer eins – der Gesundheitssektor – gestärkt, die Kassen und die Versicherten entlastet und außerdem Geld für den Konsum freigesetzt. „Die steuerliche Förderung von Innovation und Forschung sowie die Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel sind hervorragend geeignet, in nachhaltige Wachstumsmärkte der Zukunft zu investieren“, sagte Wegener. Bei einer Ermäßigung der Umsatzsteuer für Arzneimittel auf sieben Prozent könnte der Beitragssatz für die GKV-Versicherten um 0,3 Prozentpunkte gesenkt werden, da das Gesundheitssystem um rund drei Milliarden Euro entlastet würde. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt mit seiner über 50jährigen Erfahrung auf dem Gebiet der Arzneimittelforschung, -entwicklung, -zulassung, -herstellung und -vermarktung das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 260 Unternehmen mit rund 72.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen. Dazu gehören klassische Pharma-Unternehmen, Unternehmen aus dem Bereich der Biotechnologie, der pflanzlichen Arzneimittel, der Homöopathie / Anthroposophie und Pharma-Dienstleister. Ihr Ansprechpartner: Wolfgang Straßmeir, Tel. 030/27909-131, wstrassmeir@bpi.de