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BPI sieht sich bestätigt: Arzneimittelkosten langfristig stabil

Als Beleg für den verantwortungsvollen Umgang der pharmazeutischen Industrie mit den begrenzten finanziellen Mitteln der gesetzlichen Krankenversicherung sieht Henning Fahrenkamp, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI), die heute von den Apothekerverbänden vorgelegten Zahlen zu den Arzneimittelausgaben 2005.

„Die ABDA-Zahlen zeigen sehr deutlich, dass es in 2004 gesetzlich verordnete und befristete Kostensenkungen durch Zwangsrabatte gegeben hat, die nicht einmal die Politik selbst weiter verlängern wollte“, so Fahrenkamp. Er begrüßte in diesem Zusammenhang, dass auch die ABDA zur Beobachtung der Preisentwicklung an das letzte störungsfrei verlaufene Jahr 2002 anknüpfte. „Der von der ABDA analysierte Kostenanstieg von 6 Prozent im Laufe dieser drei Jahre wird für die pharmazeutischen Hersteller durch Inflationsraten und Lohnsteigerungen mehr als kompensiert“, betonte er. Der größte Kostentreiber im Arzneimittelbereich werde in Zukunft der Staat selber sein, wenn die Mehrwertsteuererhöhung ungebremst mit 650 Millionen Euro Mehrkosten an die Kassen durchgereicht werde. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt mit seiner 50jährigen Erfahrung auf dem Gebiet der Arzneimittelentwicklung, -zulassung und -vermarktung das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 250 Unternehmen mit etwa 74.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen. Dazu gehören klassische Pharma-Unternehmen, Pharma-Dienstleister, Unternehmen aus dem Bereich der Biotechnologie, der pflanzlichen Arzneimittel und der Homöopathie.