BPI zum Konjunkturpaket Mehrwertsteuer auf Arzneimittel runter!
Fahrenkamp weiter: „Die in der GKV freiwerdenden drei Milliarden Euro entsprechen 0,3 GKV-Beitragssatzpunkten. Eine reduzierte Mehrwertsteuer auf Arzneimittel führt daher nicht nur zu günstigeren Arzneimitteln für alle Bürger, sondern entlastet die GKV gleichfalls. Österreich hat es bereits letztes Jahr vorgemacht und eine Halbierung ihres Mehrwertsteuersatzes für Arzneimittel ab 2009 beschlossen. Jetzt ist der Zeitpunkt für die Bundesregierung hier endlich nachzuziehen. Nur noch Bulgarien, Dänemark und Norwegen erheben die vollen Mehrwertsteuersätze auf Arzneimittel in der EU.“ Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt mit seiner über 50jährigen Erfahrung auf dem Gebiet der Arzneimittelforschung, -entwicklung, -zulassung, -herstellung und -vermarktung das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 260 Unternehmen mit rund 72.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen. Dazu gehören klassische Pharma-Unternehmen, Unternehmen aus dem Bereich der Biotechnologie, der pflanzlichen Arzneimittel, der Homöopathie / Anthroposophie und Pharma-Dienstleister. Ihr Ansprechpartner: Wolfgang Straßmeir, Tel. 030/27909-131, wstrassmeir@bpi.de