Eine Legislatur für den Standort Deutschland
Es sei zum einen notwendig, die Forschung und Entwicklung steuerlich zu fördern. Forschung für innovative Produkte – auch mit bekannten Stoffen – die Therapiefortschritte mit sich bringen, muss sich wieder lohnen. Zum anderen müsse das Regulierungsdickicht im Gesundheitswesen dringend gelichtet werden. Allein im Arzneimittelbereich gäbe es zur Kostenregulierung eine Vielzahl von Instrumenten, die sich auch noch teilweise gegenseitig blockieren. Transparenz und qualitativ hochwertige Versorgung seien so nicht möglich. Richtig wäre es, einen nachhaltigen Wettbewerb zu organisieren, ruinöse Rabattverträge für Generika sowie den Verfall der Festbeträge über Zuzahlungsbefreiungsgrenzen zu beenden und dem Kern des Festbetragssystems wieder den Vorrang einzuräumen. „Gesundheitspolitik muss keine Wirtschaftsförderung sein. Sie darf aber auch nicht dazu führen, dass standortgebundene deutsche Unternehmen, die Arbeitsplätze im Land schaffen, vom Markt ausgeschlossen werden und so an den Rand ihrer Existenzfähigkeit geführt werden“, so Wegener. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt mit seiner über 50jährigen Erfahrung auf dem Gebiet der Arzneimittelforschung, -entwicklung, -zulassung, -herstellung und -vermarktung das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 260 Unternehmen mit rund 73.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen. Dazu gehören klassische Pharma-Unternehmen, Pharma-Dienstleister, Unternehmen aus dem Bereich der Biotechnologie, der pflanzlichen Arzneimittel und der Homöopathie/Anthroposophie. Ansprechpartner: Joachim Odenbach, Tel. 030/27909-131, jodenbach@bpi.de