Gesundheitsreform: Initiative pro PKV - Die vier großen Ärzteorganisationen und sieben Bundesverbände appellieren an Bundeskanzlerin Merkel
Die elf Unterzeichner sind die Vorsitzenden von: - Bundesärztekammer (BÄK), - Bundeszahnärztekammer (BZÄK) - Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) - Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) - Bundesverband der Freien Berufe (BFB) - Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) - Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) - Deutscher Beamtenbund (dbb) - Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) - Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) - Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) Der Appell bezieht Stellung zur aktuellen Gesundheitsreformdebatte und wendet sich gegen die „Kritik an den Privatversicherten, sie verhielten sich unsolidarisch“. Die Unterzeichner betonen, dass die PKV gerade „als Teil der solidarischen Absicherung des Krankheitsrisikos in Deutschland unverzichtbar ist“. Grund hierfür seien „überproportionale Beiträge“, mit denen Privatversicherte „in erheblichem Maße“ dazu beitragen würden, „dass allen Bürgern eine ärztliche und zahnärztliche Versorgung in beispielhafter Weise zugänglich ist“ und „dass die medizinischen Innovationen allen zeitnah zur Verfügung stehen“.