Herbstzeit: Hyposensibilisierung kann Allergikern helfen
Da die Hauptbelastung durch Pollen zwischen Januar und September herrscht, kann mit einer Pollen-SIT im Oktober begonnen werden. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten die Allergen-Dosen zu verabreichen: Subkutan (unter der Haut), durch eine vom Arzt verabreichte Spritze oder sublingual (über die Zunge und die Mundschleimhaut), in Form von Tabletten oder Tropfen. Behandlungen von ganzjährig belastenden Allergenen, z.B. Milben oder Katzenhaar, können jederzeit begonnen werden. Auch hier gibt es subkutane Spritzen sowie sublinguale Präparate als Tabletten oder Tropfen. Das Immunsystem der Betroffenen wird bei einer SIT an den Kontakt mit den entsprechenden Allergenen gewöhnt. Im Laufe der Therapie wird die Allergendosis langsam erhöht, bis die individuelle Höchstdosis erreicht ist. „Hat man die Höchstdosis ermittelt, wird diese, je nach Therapieart, in gleichmäßigen Abständen für mindestens drei Jahre verabreicht“, erklärt Armbrüster. „Die Kosten für eine SIT werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen. Fragen Sie im Zweifel einfach bei Ihrer Krankenkasse nach.“ HINWEIS: Die hier genannten allgemeinen Ratschläge bieten keine Grundlage zur medizinischen Selbstdiagnose oder -behandlung. Sie können keinen Arztbesuch ersetzen. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 240 Unternehmen mit zirka 73.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen. Pressekontakt: Andreas Aumann, Tel. 030/27909 -123, aaumann@bpi.de