Internationaler Tag der seltenen Erkrankungen - Forschung gibt Hoffnung
Von großer Bedeutung für die verbesserte Behandlung von Menschen mit seltenen Erkrankungen ist auch die Entwicklung eines nationalen Aktionsplanes zur Verbesserung der Versorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen. Grundlage können hier Erkenntnisse Frankreichs sein, das einen solchen Plan bereits 2005 implementierte. „Es ist notwendig ein besseres Zusammenspiel von Forschungseinrichtungen untereinander, aber auch mit der ambulanten Versorgung herzustellen. Derzeit stehen für betroffene Patienten häufig noch lange Irrwege vor der Diagnose und Therapie einer seltenen Erkrankung. Deshalb wird der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie auch mit voller Energie bei der Ausgestaltung eines nationalen Aktionsplanes mitarbeiten. Der Internationale Tag der seltenen Erkrankungen am 28. Februar 2010 hebt die Bedeutung dieses Themas deutlich hervor“, erklärte Sickmüller. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt mit seiner fast 60jährigen Erfahrung auf dem Gebiet der Arzneimittelforschung, -entwicklung, -zulassung, -herstellung und -vermarktung das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 280 Unternehmen mit rund 73.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen. Dazu gehören klassische Pharma-Unternehmen, Pharma-Dienstleister, Unternehmen aus dem Bereich der Biotechnologie, der pflanzlichen Arzneimittel und der Homöopathie/Anthroposophie. Ansprechpartner: Joachim Odenbach, Tel. 030/27909-131, jodenbach@bpi.de