Mückenplage: Stiche richtig selbst behandeln
Zusätzlich kann man die betroffene Hautstelle noch mit einer Eispackung kühlen. „Passen Sie aber auf, dass Sie das Eis nie direkt auf die Haut platzieren, denn dann drohen schmerzhafte Erfrierungen der oberen Hautschichten. Wickeln Sie am besten ein Tuch um die Eispackung und kühlen Sie nur etwa zehn Minuten lang“, so die Expertin. „Sollte die Schwellung trotz Behandlung nicht besser oder sogar schlimmer werden und sollten Symptome wie Schwindel, Übelkeit oder sogar Atemnot auftreten, suchen Sie bitte sofort einen Arzt auf“, sagt Britta Ginnow. „Manche Menschen reagieren mit schwereren allergischen Reaktionen auf Mückenstiche und brauchen dann schnell medizinische Hilfe.“ Wir kommt es eigentlich zu Schwellungen und Juckreiz? Das liegt an den Eiweißstoffen, die beim Stich mit dem Mückenspeichel ins Blut des Gestochenen transportiert werden. Daraufhin schütten die Hautzellen Histamin aus und lösen eine allergische Reaktion an der Einstichstelle aus: Die Haut wird rot, schwillt an und schmerzt. Antihistaminika unterdrücken diese Reaktion. HINWEIS: Die hier genannten allgemeinen Ratschläge bieten keine Grundlage zur medizinischen Selbstdiagnose oder -behandlung. Sie können keinen Arztbesuch ersetzen. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Rund 240 Unternehmen mit ca. 70.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen. Ihr Ansprechpartner: Andreas Aumann, Tel. 030/27909-123, aaumann@bpi.de