Pharmaindustrie begrüßt positives Signal aus dem Bundesrat - BPI: Kritik an Gesundheitsreform ernst nehmen
Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung über rund 100 Änderungsanträge zur Gesundheitsreform beraten. Im Ergebnis sehen die Länder erheblichen Änderungsbedarf für den Bereich der Arzneimittelversorgung. So fordert der Bundesrat, dass sich die geplante Kosten-Nutzen-Bewertung von Arzneimitteln an internationalen Standards orientieren soll. Das von der großen Koalition avisierte Höchstpreissystem wird vom Bundesrat ebenfalls zurückgewiesen. Außerdem fordern die Länder eine deutliche Einschränkung bei der geplanten Zweitbegutachtung. „Wir bauen darauf, dass der Bundestag die Voten des Bundesrates akzeptiert und die geforderten Änderungen im Gesetz vornimmt. Ansonsten steht uns ein langwieriges Vermittlungsverfahren ins Haus, das niemandem nützt und nur zu einer weiteren Verunsicherung aller Beteiligten führt“, sagte Fahrenkamp. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt mit seiner 50jährigen Erfahrung auf dem Gebiet der Arzneimittelforschung, -entwicklung, -zulassung, -herstellung und -vermarktung das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 280 Unternehmen mit rund 73.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen. Dazu gehören klassische Pharma-Unternehmen, Pharma-Dienstleister, Unternehmen aus dem Bereich der Biotechnologie, der pflanzlichen Arzneimittel und der Homöopathie/Anthroposophie. Ihr Ansprechpartner: Wolfgang Straßmeir, Tel. 030/27909-131, wstrassmeir@bpi.de