Sparen ja – aber zu wessen Kosten? Der BPI zu weiteren Einsparpotenzialen bei Arzneimitteln
„Das AVWG zeigt seine vom Gesetzgeber beabsichtigte kostendämpfende Wirkung. Jetzt in Jubelschreie auszubrechen und weitere regulatorische Maßnahmen gegen die Pharmaindustrie in der neuen Gesundheitsreform zu fordern ist jedoch der falsche Weg. Denn als Konsequenz des AVWG findet auf dem deutschen Pharmamarkt nunmehr ein ruinöser Verdrängungswettbewerb statt. Gerade die kleinen und mittleren Hersteller sehen sich zusehens an den Rand gedrängt. Langfristig könnte dies dazu führen, dass die Vielfalt pharmakotherapeutischer Möglichkeiten abnimmt, da die Märkte sich weiter konzentrieren werden. Voraussetzung für einen funktionierenden Wettbewerb ist jedoch, dass möglichst viele Anbieter auf dem Markt sind. Sonst könnten auf lange Sicht die Preise wieder nach oben steigen“, so Henning Fahrenkamp, BPI-Hauptgeschäftsführer. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt mit seiner 50jährigen Erfahrung auf dem Gebiet der Arzneimittelforschung, -entwicklung, -zulassung und -vermarktung das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 280 Unternehmen mit rund 73.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen. Dazu gehören klassische Pharma-Unternehmen, Pharma-Dienstleister, Unternehmen aus dem Bereich der Biotechnologie, der pflanzlichen Arzneimittel und der Homöopathie/Anthroposophie. Ihr Ansprechpartner: Wolfgang Straßmeir, Tel. 030/27909-131, wstrassmeir@bpi.de