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Angesichts immer neuer Finanzlöcher der GKV: BPI fordert Schluss mit Verschiebebahnhöfen

Angesichts der nahezu täglich verbreiteten Hiobsbotschaften über immer neue Finanzlöcher in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) gefordert, endlich die „Verschiebebahnhöfe“ zu stoppen. „Es kann nicht ständig über die Verbreiterung der Einnahmebasis und die Kürzung von Leistungen in der GKV gesprochen werden, während der Staat sich gleichzeitig bei der GKV bedient, um andere Sozialversicherungszweige zu finanzieren“, sagte BPI-Hauptgeschäftsführer Henning Fahrenkamp. Immerhin würden der GKV durch die „Verschiebebahnhöfe“ nach wissenschaftlichen Berechnungen von 1995 bis 2003 rund 30 Milliarden Euro an Einnahmen entzogen.