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AOK-Bundesverband zeigt großes Problem bei der Abrechnung der Zwangsabschläge auf

In seiner Pressemitteilung vom heutigen Tag weist der AOK-Bundesverband auf falsch abgerechnete Rezepte hin. Falls diese Praxis tatsächlich gegeben sein sollte, kann es zu falsch eingezogenen Herstellerabschlägen gekommen sein. „Es ist zu befürchten, dass es diese Praxis der falschen Abrechnung von Rezepten nicht nur bei diesem einen Medikament gegeben hat. Der AOK-Bundesverband erklärt selber, dass ihm ein solches Vorgehen normalerweise nicht auffällt. Falls es auch in anderen Fällen Abrechnungen von Medikamenten gab, die gar nicht ausgegeben wurden, wurden deren Hersteller mit Abschlägen für gar nicht abgesetzte Arzneimittel belastetet, die damit nicht korrekt sind. Es muss jetzt endlich zwingend ein Weg gefunden werden, um sicher zu stellen, dass nur dann Abschläge geltend gemacht werden, wenn auch tatsächlich das entsprechende Medikament abgegeben wurde“, erklärte Henning Fahrenkamp, Hauptgeschäftsführer des BPI.
Im angezeigten Fall wurden Abrechnungen für ein Medikament eingereicht, dass nachweislich noch nicht auf dem Markt war. Was tatsächlich an die Patienten ausgegeben wurde, ist unbekannt. Aufgefallen war dies bei dem Versuch, den Großhandelsabschlag abzurechnen. Da das Medikament aber nicht auf dem Markt war, wurde die Falschabrechnung offensichtlich.



Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. 250 Unternehmen mit rund 73.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen.

Ihr Ansprechpartner: Joachim Odenbach, Tel. 030/27909-131, jodenbach@bpi.de