BPI bietet Politik konstruktive Mitarbeit zur Erforschung der Arzneimittelversorgung an
Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hat heute bei einer Pressekonferenz seine konstruktive Mitarbeit im Hinblick auf das geplante „Deutsche Zentrum für Qualität in der Medizin“ angeboten, das neue Arzneimittel im Hinblick auf Kosten und Nutzen bewerten soll. „Wir lehnen das Institut und die 4. Hürde für Arzneimittel weiter ab, weil Arzneimittel beim Markteintritt über ein aufwändiges Zulassungsverfahren bereits Sicherheit, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit unter Beweis gestellt haben. Eine vorstellbare Alternative wäre aber eine gemeinsam von Ärzten, Kassen und Industrie getragenes Zentrum für vergleichende Versorgungsforschung nach dem Vorbild der USA“, sagte BPI-Vorsitzender Dr. Bernd Wegener. Dies verschaffe Erkenntnisse über die Versorgungsrealität in Deutschland, wie sie bisher noch nicht vorliegen. Damit werde die Bedeutung der Arzneimittel-Vielfalt wissenschaftlich untermauert.