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BPI: Einsparungen durch Positivliste? - BKK-Bundesverband als letzter Mohikaner

Als „unverantwortliche Panikmache“ und ungerechtfertigtes Anprangern des Arzneimittelmarktes hat der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) die heutigen Äußerungen des BKK-Bundesverbandes zur Entwicklung der Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung bezeichnet. Mit dem Ruf nach der Positivliste, wolle der BKK-Bundesverband die Therapiehoheit der Ärzte und die Behandlungsmöglichkeiten zu Lasten der Patienten massiv einschränken, warnte der BPI-Hauptgeschäftsführer. Wer wie der BKK-Bundesverband noch an Einsparungen durch Positivliste glaube, erweise sich als „der letzte Mohikaner auf diesem Irrpfad“. Fahrenkamp: „Gerade die Positivliste würde die Arzneimittelausgaben weiter in die Höhe treiben, weil viele bewährte und preiswerte Medikamente nicht mehr verordnet werden dürften.“