Ohnehin seien Deutschlands Apothekenbesitzer überaltert, nach Angaben der ABDA werde bis 2020 etwa jeder Dritte von ihnen in den Ruhestand gehen und auch in der Industrie fehlten Pharmazeuten. Das sei aber keine Katastrophe, so Prof. Sickmüller, sondern vor allem eine Chance für den Nachwuchs. In Leipzig seien die Studienplätze allerdings schon jetzt rar gesät, aktuell studierten rund 220 Studenten Pharmazie, 50 Pharmaziestudenten würden pro Semester neu aufgenommen: „Es gibt so viele junge Menschen, die den spannenden Beruf des Pharmazeuten ergreifen wollen, auch weil sie die krisensicheren Zukunftsaussichten schätzen. Ihnen muss man flächendeckend entsprechende Studienplätze anbieten. In Sachsen täte man gut daran, zukunftsfähige haushaltspolitische Lösungen zu finden, um den Studiengang zu erhalten“, so Prof. Barbara Sickmüller.
Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 260 Unternehmen mit rund 73.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen.
Ihr Ansprechpartner: Joachim Odenbach, Tel. 030/27909-131, jodenbach@bpi.de