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BPI fordert Verrechung zu viel gezahlter Zwangs-Rabatte der pharmazeutischen Unternehmen

Die im vergangenen Jahr zu viel gezahlten Zwangsrabatte auf Arzneimit-tel müssen mit den finanziellen Lasten, die die pharmazeutische Indust-rie in diesem Jahr zu tragen hat, verrechnet werden. Das hat der Bun-desverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) gefordert. Nach aktu-ellen Berechnungen des Instituts für Medizinische Statistiken (IMS) Health haben sich die von Arzneimittelherstellern, Großhandel und Apo-theken im Rahmen des Beitragssatzsicherungsgesetzes zu leistenden Rabatte in 2003 auf rund 1,8 Milliarden Euro summiert und damit das politisch angepeilte Rabattvolumen in Höhe von 1,4 Milliarden Euro um rund 30 Prozent übertroffen. Darauf hat BPI-Hauptgeschäftsführer Hen-ning Fahrenkamp hingewiesen.