BPI kritisiert „Frontal 21“ - Wegener: Wer Information mit Werbung verwechselt, täuscht die Verbrauche
Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hat den Beitrag des ZDF-Magazin „Frontal 21“ zum so genannten Werbeverbot für die pharmazeutische Industrie scharf kritisiert und der Redaktion „Tatsachenverdrehung“ vorgeworfen: „‚Frontal 21’ verwechselt die Begriffe Werbung und Information“ erläutert der Vorstandsvorsitzende des BPI die Kritik. Es gehe der Industrie nicht darum, in Funk und Fernsehen offensive Produktwerbung für Arzneimittel zu machen. Das Problem sei im Zeitalter des Internets ein ganz anderes: „Derzeit kann sich jeder Verbraucher beliebiges, ungeprüftes Halbwissen über pharmazeutische Produkte von dubiosen Webseiten herunterladen, geprüfte und zertifizierte Herstellerinformationen sind ihm aber nicht direkt zugänglich.“ Ziel des Vorstoßes auf EU-Ebene sei nicht der offensive Zugriff der Industrie auf den Patienten mit Werbung, sondern die Möglichkeit, Rat suchende Bürger mit geprüften Informationen zu versorgen.