BPI kritisiert G-BA-Entscheidung: Schwerstkranke dürfen nicht unter Einsparungen leiden
Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie kritisiert die bevorstehende drastische Verschlechterung der Versorgung von Schwerstkranken. Nach dem gestern bekannt gegebenen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), soll künstliche Ernährung nur noch in Ausnahmefällen von der Gesetzlichen Krankenversicherung erstattet werden. „Wir protestieren gegen diesen gravierenden Einschnitt, der die Situation von ambulant betreuten Schwerstkranken weiter verschlechtert und fordern das Bundesgesundheitsministerium auf, diese Entscheidung zu beanstanden. Schwerstkranke dürfen nicht auch noch unter Einsparungen leiden.“, erklärte BPI-Hauptgeschäftsführer Henning Fahrenkamp.