Detail

BPI kritisiert Regulierungswut in 15. AMG-Novelle - Sickmüller: „Überflüssige Eingriffe in bewährte Versorgungsstrukturen“

Mit deutlicher Kritik an der Novellierung des Arzneimittelgesetzes hat sich der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) in der heutigen Bundestags-Anhörung positioniert und der Politik Überregulierung vorgeworfen. „Unter dem Deckmantel der europäischen Anpassung werden im Gesetzentwurf Regulierungen etabliert, die den Wettbewerb im Pharmamarkt noch weiter aushebeln“, so Prof. Dr. Barbara Sickmüller, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Verbandes. Eine sichere Arzneimittelversorgung braucht einen starken Großhandel und starke Apotheken. Wie diese auf Dauer erhalten bleiben, muss im Ergebnis der europäischen Vorgaben intensiv mit allen Marktbeteiligten diskutiert werden – Schnellschüsse helfen hier nicht weiter.