BPI zum Arzneiverordnungs-Report 2008: "Fragwürdige Interpretationen"
Zur heutigen Vorstellung des Arzneiverordnungs-Reports (AVR) erklärte Henning Fahrenkamp, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI): „Der AVR mit seinen alljährlichen theoretischen Rechenübungen bringt wieder keine neuen Erkenntnisse. Im Gegenteil, die Autoren versuchen, die altbekannte Preisdebatte bei Arzneimitteln aufzuwärmen. Fakt ist: Der GKV-Arzneimittelpreisindex ist seit 2001 um rund 10 Prozent insgesamt rückläufig. Die Erhöhung der Arzneimittelausgaben 2007 bewegt sich zudem im Rahmen dessen, was Kassen und Ärzte miteinander vereinbart hatten und spiegelt den tatsächlichen Versorgungsbedarf wider.“