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Bundesregierung schneidet Patienten vom medizinischen Fortschritt ab - Pharmaindustrie sieht die Versorgung durch Gesundheitsreform gefährde

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hat heute vor tief greifenden Einschnitten in der medikamentösen Versorgung der Bevölkerung gewarnt, die durch die geplante Gesundheitsreform verursachte würden. „Die Bundesregierung betreibt eine Politik, die die Bevölkerung zunehmend vom medizinischen Fortschritt abschneidet. Innovative Therapien und moderne diagnostische Verfahren werden zukünftig nur noch begrenzt auf dem deutschen GKV-Markt verfügbar sein, weil deren Marktzutritt durch politisch gewollte Zugangsbarrieren praktisch verhindert wird. Medizinischer Fortschritt wird dann außerhalb der GKV stattfinden. Die politische Verantwortung hierfür hat diese Koalition zu tragen“, erklärte Dr. Bernd Wegener, Vorsitzender des BPI.