Detail

Gemischtes Echo auf Gesundheitsreform - Kritik von der Pharmaindustrie / Dennoch positive Teilaspekt

„Die Arzneimittelversorgung in Deutschland war bereits durch das Arzneimittel-Spargesetz vor dreizehn Monaten Gegenstand staatlicher Intervention. Mit der neuen Gesundheitsreform kommt es zu einem weiteren Eingriff in den Arzneimittelmarkt, ohne dass die Effekte der letzten Reform berücksichtigt wurden. Mittelständische standortorientierte Unternehmen haben es zunehmend schwerer, sich gegen die politisch initiierte Marktkonzentration zu behaupten und damit die Therapievielfalt in Deutschland aufrecht zu erhalten“, erklärte Henning Fahrenkamp, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Allerdings gewinnt die pharmazeutische Industrie der Reform durch die Aufnahme von Impfleistungen in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen und durch die Möglichkeit der Erstattung von Naturarzneimitteln über eine Zusatz-Prämie auch positive Seiten ab.