Koalition muss intelligente Lösungen finden
Die Koalition sollte die Klausurtagung nutzen, um sinnvolle und intelligente Lösungen für die Finanzprobleme im Gesundheitswesen zu finden und scheinbar einfache Antworten auf ihre Risiken zu überprüfen. Es wäre ein Fehler, mit dem Rasenmäher über den Arzneimittelbereich zu gehen und durch einen Herstellerrabatt die GKV entlasten zu wollen. „Dies belastet insbesondere die standortgebunde Industrie, die schon durch eine Vielzahl von Abschlägen und die Rabattverträge getroffen ist. Schon jetzt gibt es teilweise Abschläge von 16 Prozent und durch die 15. AMG-Novelle wurde noch ein Abschlag auf Zubereitungen eingeführt, der die GKV 2010 um weitere 300 Millionen Euro entlasten wird. Dies muss insbesondere den Ministern aus den Ländern bewusst sein, die an den Verhandlungen teilnehmen, denn in ihren Bundesländern stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel“ erklärte Henning Fahrenkamp, Hauptgeschäftsführer des BPI.