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Pharma-Daten 2007: Standort Deutschland fällt zurück

Gedämpfte Marktentwicklung und stagnierende Beschäftigungszahlen in der Pharmaindustrie / Mittelständische Unternehmen unter Druck Im europäischen Vergleich rutscht Deutschlands Pharmamarkt ins hintere Feld. Dies belegen die Zahlen der jetzt erschienenen „Pharma-Daten 2007“ des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Das Wachstum der gesamten deutschen Pharmabranche betrug 2006 lediglich 2,2 Prozent. Europäischer Spitzenreiter ist Irland mit einer Wachstumsrate von 12 Prozent, gefolgt von Griechenland (11,3 %), Dänemark (9,6 %), Spanien (7,6 %), Portugal (6,7 %) und Österreich (6,0 %). Italien und Frankreich konnten ihre Umsätze um 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Die gedämpfte Entwicklung des Marktes der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sei Konsequenz der jüngsten Gesetzeseingriffe, so der BPI. Angesichts des andauernden Konsolidierungsprozesses der pharmazeutischen Industrie und der weiterhin restriktiv ausgerichteten gesundheitspolitischen Markteingriffe erwartet die Branche auch langfristig keine positiven Beschäftigungseffekte in Deutschland. Die Beschäftigtenzahl in der Pharmaindustrie stagnierte 2006 nahezu bei einem Anstieg von 0,2 Prozent.