Nach Ansicht des BPI dürfen die immensen Fortschritte, die die pharmazeutische Industrie erreicht hat, nicht dazu führen, HIV und AIDS als chronische Krankheit zu sehen und somit aus den Blick zu verlieren. Die verbesserte Lebensqualität der Betroffenen durch reduzierte Nebenwirkungen und die erhebliche Verringerung der einzunehmenden Arzneimittel darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Vermeidung einer Infektion Vorrang haben muss. Wichtig ist auch, frühzeitig über eine Infektion Bescheid zu wissen, um die Therapieoptionen einleiten zu können. „Dazu ist es aber von entscheidender Bedeutung, dass Menschen wissen, dass sie nach einem positiven Testergebnis nicht nur optimal ärztlich und medikamentös betreut werden, sondern dass sie nicht diskriminiert werden. Und dies muss sowohl für den Arbeitsplatz als auch das soziale Umfeld gelten. Dieses Klima müssen wir schaffen, damit in unserer Gesellschaft ein gutes, teilhabendes Leben mit HIV möglich ist. Das können Arzneimittel allein nicht schaffen.“, so Wegener.
Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 260 Unternehmen mit rund 73.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen.
Ihr Ansprechpartner: Joachim Odenbach, Tel. 030/27909-131, jodenbach@bpi.de