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Probleme bei Impfstoffen sind das Ergebnis verfehlter Kassenpolitik

Zu der Impfstoffsituation erklärt Henning Fahrenkamp, Hauptgeschäftsführer des BPI:
Die derzeit auftretenden Probleme bei Impfstoffen für die Grippeschutzimpfung sind das Ergebnis einer verfehlten Kassenpolitik. Der Versuch, durch Ausschreibungen die Kosten zu minimieren, geht wieder einmal zu Lasten der Versorgung der Versicherten. Den pharmazeutischen Unternehmen sind in einer solchen Situation die Hände gebunden. Denn die Unternehmen, die bei der Ausschreibung nicht zum Zuge gekommen sind, müssen ihre Produktionen drosseln, da sie im anderen Fall Impfstoffe herstellen würden, die nicht zum Einsatz kämen. Doch müssen Krankenkassen sich klar sein, dass es gerade bei der schwierigen Impfstoffherstellung  immer zu Problemen kommen kann. Somit ist  dieses Versorgungssegment nicht geeignet, um durch Ausschreibungen auf Kosten der Versorgung der Versicherten und ihrer Gesundheit einige Cent zu sparen.

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 260 Unternehmen mit rund 73.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen.

Ihr Ansprechpartner: Joachim Odenbach, Tel. 030/27909-131, jodenbach@bpi.de