Reformgesetz: BPI befürchtet irreparable Folgen für Pharma-Mittelstand
Als einen verhängnisvollen Fehler mit irreparablen Folgewirkungen für den Pharma-Standort und die Arbeitsplätze vor allem in der mittelständischen Industrie hat BPI-Hauptgeschäftsführer Henning Fahrenkamp das Gesundheitsreform-Gesetz bezeichnet. Er warf CDU und CSU vor, entgegen allen Zusicherungen den mittelstandsfeindlichen Kurs der Bundesregierung zu unterstützen. Wer mittelständischen Unternehmen einen Zwangsrabatt von 16 Prozent auferlege bei einer oft sehr viel geringeren Umsatzrendite und wer bewährte, wirksame und preiswerte Arzneimittel aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Kassen ausgrenze, der verursache massive Umsatzeinbrüche bis hin zum Zusammenbruch von Unternehmen und den Verlust von Arbeitsplätzen.