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Und jährlich grüßt der AVR

Mit seiner jährlich wiederkehrenden einseitigen Betrachtung der Arzneimittelausgaben versucht der Arzneiverordnungsreport die Welt einfach zu erklären. Obwohl sich die Arzneimittelausgaben im Jahr 2008 in den Grenzen bewegen, die zwischen Krankenkassen und Ärzten verhandelt worden sind. „Wer den AVR liest, kann den Eindruck gewinnen, dass Ausgaben für Arzneimittel per se schlecht sind. Sie sind aber der Versorgung geschuldet, sparen Ausgaben in anderen Bereichen und verbessern die Lebensqualität von Menschen. Das sind Aspekte, die der AVR gerne unter den Tisch fallen lässt“ erklärte Henning Fahrenkamp, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie. „Es ist schade, dass diese sehr ausführliche Datenerhebung Jahr für Jahr die Chance vergibt, eine Versachlichung der Debatte zu erreichen“.