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Achtung Verbrennungsgefahr! Zur Weihnachtszeit und an Silvester ist erhöhte Vorsicht geboten

Kerzen, Kaminglut oder Räuchermännchen – das „Feuermachen“ gehört für viele von uns einfach zur Weihnachtszeit dazu. In den allermeisten Fällen bringen uns Kerzenlicht und Räucherduft tatsächlich in behagliche Festtagsstimmung, manchmal kann der Griff zum Zündholz aber auch schmerzhaft enden: „Es kann schnell passieren, dass man sich beim Anzünden der Kerzen am Weihnachtsbaum oder beim Kaminanfeuern an der Hand oder am Arm verbrennt“, sagt Anja Klauke, BPI-Geschäftsfeldleiterin Selbstmedikation. „Bei leichten, oberflächlichen Verbrennungen ersten Grades sollte man die betreffende Stelle auf jeden Fall erst einmal mit kaltem Wasser oder einer Eispackung kühlen. Außerdem bieten sich schmerz-lindernde Gels an, die speziell zur Versorgung leichter Verbrennungen entwickelt wurden, eventuell auch geeignete Heilsalben zur Wundbehandlung. Generell gilt: Bitte keine Experimente mit Hausmitteln wie zum Beispiel Joghurt oder Öl. Im Zweifel und bei anhaltenden Schmerzen oder gar Ent-zündungen ist ein Arztbesuch absolute Pflicht!“

Insbesondere bei schwereren beziehungsweise großflächigeren Verbrennungen oder Brandblasenbildung ist schnelle ärztliche Hilfe dringend notwendig. Wichtig ist es, die Verbrennung sofort durch einen Salbenverband oder eine mit Aluminium beschichtete Kompresse abzudecken und so steril zu halten. Der behandelnde Arzt wird dann die weiteren Schritte bestimmen, zum Beispiel gegebenenfalls Schmerzmitteln verschreiben oder die Tetanusimpfung auffrischen, wenn die letzte laut Impfpass länger als fünf Jahre zurückliegt. Bei sehr schweren Verbrennungen, zum Beispiel durch Feuerwerkskörper an Silvester, können unter Umständen sogar Hauttransplantationen notwendig werden. „Ich will niemandem die schönste Zeit des Jahres vermiesen oder Angst machen“, so Anja Klauke, „aber wer sich der Gefahren bewusst ist und vorsichtig handelt, wird Kaminfeuer, Kerzen und Knallfrösche ohne Blessuren genießen können. Und bitte nie verges-sen: offenes Feuer und Feuerwerkskörper sind immer außerhalb der Reichweite von Kindern und Jugendlichen zu halten!“

HINWEIS: Die hier genannten allgemeinen Ratschläge bieten keine Grund-lage zur medizinischen Selbstdiagnose oder –behandlung. Sie können kei-nen Arztbesuch ersetzen.

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 260 Unternehmen mit rund 73.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen.

Ihr Ansprechpartner: Andreas Aumann, Tel. 030/27909-123, aaumann@bpi.de