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Eisige Stimmung – Der Winter schlägt vielen Menschen aufs Gemüt

Seit Tagen graues, nasskaltes Schmuddelwetter und dazu noch diese schlechte Laune! Kennen Sie das? Dann gehören Sie vielleicht auch zu den Menschen, denen der Winter aufs Gemüt schlägt. Man fühlt sich antriebslos, müde und irgendwie gereizt, die kleinsten Aufgaben können zu beschwerlichen Hürden werden. „Dass die kalte Jahreszeit bei vielen Menschen weniger Freude und Tatendrang auslöst als Frühling oder Sommer, ist ganz normal“, sagt Thomas Brückner, Apotheker und Bereichsleiter Pharmazie beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). „Immerhin fehlen uns ja gerade im Winter häufiger die natürlichen „Stimmungsaufheller“ Wärme und Sonnenlicht und damit auch deren Energie. Manche Tiere halten dann lieber Winterschlaf, wir Menschen sollten uns aber auf gar keinen Fall im Bett verkriechen. Im Gegenteil, ausge-dehnte Spaziergänge an der frischen Luft, Sport und vitaminreiche Ernährung steigern das körperliche und seelische Wohlbefinden. Auch bestimmte pflanzliche Arzneimittel können mitunter zur Besserung beitragen. Ansonsten gilt die Devise: Durchhalten, der nächste Sommer kommt bestimmt!“   

Die Behandlung seelischer Verstimmungen mit pflanzlichen Arzneimitteln spielte bereits in der Antike eine große Rolle. So wurde zum Beispiel Johanniskraut eingesetzt, weil ihm beruhigende und leicht stimmungsaufhellende Eigenschaften zugeschrieben wurden. Auch heute noch wird die Heilpflanze in der Medizin an-gewandt, zu beachten sind jedoch auch die möglichen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Johanniskrautpräparate stehen in niedriger Konzentration unter anderem als Tees, in hochdosierter, extrahierter Form auch als verschreibungspflichtige Tabletten zur Verfügung. Behandelt werden damit in der Regel Patienten mit leichten bis mittleren depressiven Verstimmungen. „Pflanzliche Arzneimittel haben bei der unterstützenden Behandlung seelischer Verstimmungen eine lange Tradition, sie sind in der Regel relativ gut verträglich und nebenwirkungsarm“, sagt Thomas Brückner. „Man sollte aber unbedingt ärztlichen Rat einholen, insbesondere wenn die Verstimmung längere Zeit anhält oder schlimmer wird. Nicht immer handelt es sich dabei nur um eine vorübergehende depressive Störung. Hinter dauerhaften Symptomen wie Lustlosigkeit, Müdigkeit und Niedergeschlagenheit kann möglicherweise eine echte Depression stehen, die dringend fachkundig behandelt werden muss.“     


HINWEIS: Die hier genannten allgemeinen Ratschläge bieten keine Grund-lage zur medizinischen Selbstdiagnose oder –behandlung. Sie können keinen Arztbesuch ersetzen. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Rund 240 Unternehmen mit ca. 70.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen.

Ihr Ansprechpartner: Andreas Aumann, Tel. 030/27909-123, aaumann@bpi.de