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Frostbeulen aufgepasst! Zu starkes Heizen in der Wohnung kann Atemwege beeinträchtigen

 

Wenn draußen Väterchen Frost sein Unwesen treibt, haben wir es in der Stube gerne mollig warm. Verständlich, denn wer will schon in den eigenen vier Wänden frieren? Das ständige Heizen in geschlossenen Räumen hat aber nicht nur positive Effekte, denn die Heizungsluft kann unsere Atemwege beeinträchtigen: „Vor allem die Nasenschleimhaut trocknet leicht aus und wird damit für Krankheitserreger angreifbarer“, sagt Thomas Brückner, Apotheker und BPI-Geschäftsfeldleiter Pharmazie. „Es muss ja nicht gleich eine schwere Erkältung ausbrechen, schon eine gerötete, laufende Nase oder ein kratzender Hals können sehr unangenehm sein. Natürlich gibt es dagegen wirksame Arzneimittel zur Selbstmedikation. Aber auch Vorbeugung hat Sinn: Einfach hin und wieder für kurze Zeit die Fenster öffnen und so für frische, feuchte Luft sorgen. Und nicht vergessen, vorher die Heizung herunter zu drehen, denn das ist gut fürs Portemonnaie!“

Gerade im Winter ist es wichtig, die Schleimhäute vor dem Austrocknen zu bewahren, damit sie ihre Schutzfunktion aufrechterhalten können. Das gilt vor allem für die Nase. Wenn nämlich die feinen Flimmerhärchen durch trockene Heizungsluft miteinander verkleben, wird die natürliche Barriere aufgehoben und mögliche Erkältungserreger können leichter in die Atemwege und Bronchien gelangen und sich dort festsetzen. Neben dem regelmäßigen Lüften gibt es noch andere Tipps und Tricks, das Raumklima zu Hause gesundheitsfördernd zu verbessern – auch ohne elektrischen Luftbefeuchter. So empfiehlt es sich beispielsweise, ein nasses Handtuch auf die Heizung zu legen oder ein Gefäß mit Wasser darauf zu stellen, um die Luft durch den entstehenden Wasserdampf zu befeuchten. Wenn das alles nichts bringt und die Schleimhäute der Atemwege dauerhaft gereizt bleiben, helfen andere Mittel: „Ich inhaliere bei leichter Verschnupfung zum Beispiel gerne mit ätherischen Ölen, wie man sie in jeder Apotheke um die Ecke bekommen kann“, sagt Thomas Brückner vom BPI. „Hilfreich sind in den Wintermonaten auch regelmäßige Nasenduschen mit einer milden Salzlösung. Auch Nasentropfen oder –sprays können Linderung verschaffen, weil dadurch die Entzündungen abschwellen und man wieder frei durchatmen kann. Fragen Sie zur richtigen Ein-nahme und besonders zur maximalen Anwendungsdauer dieser Präparate aber unbedingt Ihren Arzt oder Apotheker. Und kommen Sie gesund und möglichst warm durch den Winter!“            

HINWEIS: Die hier genannten allgemeinen Ratschläge bieten keine Grund-lage zur medizinischen Selbstdiagnose oder –behandlung. Sie können keinen Arztbesuch ersetzen.

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI) vertritt das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene. Über 240 Unternehmen mit rund 73.000 Mitarbeitern haben sich im BPI zusammengeschlossen.

Ihr Ansprechpartner: Andreas Aumann, Tel. 030/27909-123, aaumann@bpi.de