Die Seehandelsroute Asien – Europa wird von den Reedereien aufgrund der aktuellen Ereignisse auf der Teilstrecke durch das Rote Meer als hochriskant eingestuft und von einigen Gesellschaften bereits nicht mehr befahren. Eine alternative Route um das Kap der Guten Hoffnung dauert nach Angaben der Schifffahrtsgesellschaften zehn bis 14 Tage länger und ist wesentlich teurer.
Für mehr Sicherheit in der Versorgung Europas mit Arzneimitteln fordert der BPI-Hauptgeschäftsführer ein neues Denken: „Gesundheitspolitik ist Standortpolitik ist Sicherheitspolitik! Konkret heißt das: Keine zusätzlichen Belastungen für die Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, sondern Entlastungen, damit mehr Kapazitäten für Entwicklung und Produktion in Deutschland und Europa geschaffen werden können.“
Der BPI hat eine Sicherheitsstrategie vorgelegt, die neben einer Analyse der Situation einen Zehn-Punkte-Plan enthält, wie die Arzneimittelversorgung resilienter werden kann und sich Deutschland besser auf Krisen und Konflikte vorbereiten kann. Das Ziel dieser Strategie fasst Kai Joachimsen so zusammen: „Wir brauchen mehr Versorgungssouveränität – dringend!“
Hinweis: Die Verwendung des Fotos ist unter der Quellenangabe Shutterstock_Studio concept und in Verbindung mit der Pressemeldung honorarfrei.
Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) vertritt das breite Spektrum der pharmazeutischen Industrie auf nationaler und internationaler Ebene.
Kontakt:
Laura Perotti (Kommissarische Pressesprecherin), Tel. 030 27909-131, presse@bpi.de